Anleitung: Dreipunkt Beleuchtung richtig setzen

Anleitung: Dreipunkt Beleuchtung richtig setzen

Für jedes Video und jeden Stream ist eine ausreichende Ausleuchtung ein Must-have. Während einige auf einfache Ringlichter setzen, werden für professioneller aussehende Ausleuchtungen mehrere Lichtquellen benötigt. Genau hier kommt die Dreipunkt Ausleuchtung / Dreipunkt Beleuchtung ins Spiel! Was ihr genau dafür benötigt und worauf ihr achten müsst, verraten wir euch im folgenden Beitrag.

Drei Lichtquellen: Hauptlicht, Aufhelllicht, Spitzlicht

Hauptlicht

Das Hauptlicht ist oft das stärkste und hellste Licht (in anderen Fällen ist es das später vorgestellte Spitzlicht). Es dient dazu, das zu filmende Objekt ordentlich auszuleuchten. Ihr positioniert das Licht im 45 Grad-Winkel links oder rechts neben der Kamera. Hier empfiehlt sich eine herkömmliche Softbox, die für ein angenehm weiches Licht sorgt.

Aufhelllicht

Das Aufhelllicht kommt auf die andere Seite zum Hauptlicht. Auch hier könnt ihr zu einer Softbox greifen. Diese Lichtquelle soll einen harten Schlagschatten vermeiden und die ansonsten dunkle Seite etwas aufhellen. Dementsprechend muss es nicht so hell sein wie das Hauptlicht. Hier könnt ihr ein wenig herumexperimentieren und mit verschiedenen Helligkeitsstufen unterschiedliche Stimmungen herstellen. Je heller das Aufhelllicht ist, desto freundlicher wirkt das Bild. Dunklere Ausleuchtungen haben etwas mysteriöses und ernsthaftes.

Spitzlicht

Je nach gewünschter Stimmung, könnt ihr hier auf ein ebenfalls weiches oder auf ein eher hartes Licht zurückgreifen. Dieses steht diagonal vom Hauptlicht und sorgt dafür, dass sich das gefilmte Objekt besser abzeichnet.

Dreipunkt Ausleuchtung - Beispiel
Dreipunkt Ausleuchtung – Beispiel

Viele kreative Möglichkeiten

Die Theorie haben wir euch oben vermittelt. Diese stellt allerdings nur die Basis fĂĽr euren eigenen kreativen Schaffungsprozess dar. Experiment mit den verschiedenen Lichtern herum und probiert euch aus. Nur so findet ihr den fĂĽr euch perfekten Look.

Ach so: Natürlich könnt ihr euch noch über einen passenden Hintergrund Gedanken machen. Entweder belasst ihr es bei der Inneneinrichtung eures Zimmers oder ihr setzt auf eine Fotoleinwand.

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